1. Aktivierung
Öffne dein Profil → Einstellungen → Responsible Play. Stelle Session-Timer auf deine Wunschdauer (z. B. 25 Minuten). Aktiviere Reality-Check für zusätzliche Hinweise.
Teste im Vorschaufenster, wie die Erinnerung aussieht. Das Mini-Tutorial spielt dir den Signalton vor und zeigt die Pop-up-Nachricht. So weißt du, was dich erwartet, und erschrickst später nicht.
Verbinde den Timer gern mit deinem Kalender. Auf Wunsch legt dippedutt.com dir Termineinträge an – Start, Ende, Pause. Du entscheidest, ob das nur lokal oder auch im geteilten Kalender passiert.
2. Anpassung
Du kannst Timer per Session anpassen. Wir empfehlen: max. 45 Minuten am StĂĽck. Reality-Check alle 15 Minuten.
Probiere unterschiedliche Intervalle aus. Beliebt ist das 25/5-Modell (25 Minuten Fokus, 5 Minuten Pause) oder 30/10 für etwas längere Breaks. Trage ein, wie du dich danach fühlst. Wenn du nach einer kürzeren Session zufriedener bist, bleib dabei.
Vermeide es, Timer dauerhaft zu überschreiben. Wenn du regelmäßig auf „Verlängern“ klickst, reduziere die Grunddauer – so bleibst du im Rahmen, ohne dich selbst austricksen zu müssen.
3. Cooldown-Modus
Wenn du eine Pause brauchst, aktiviere Cooldown. Dein Account sperrt sich für 24 Stunden oder länger – du kannst den Zeitraum frei wählen.
Schreibe dir vor der Sperre eine kurze Nachricht: „Ich gönne mir die Pause, weil …“. Diese Zeile erscheint, wenn du später reinschauen willst. Sie erinnert dich daran, dass die Entscheidung bewusst war.
Du kannst optional Freund:innen einladen, dich zu begleiten. Setze ein Häkchen bei „Pause teilen“ und ausgewählte Kontakte bekommen eine freundliche Meldung. Gemeinsam offline zu gehen stärkt die Routine.
4. Datenexport
Exportiere deine Spielzeiten als CSV, um Trends zu erkennen. Teile sie gerne mit Fachstellen, wenn du Beratung nutzt.
Im Dashboard findest du Diagramme, die Session-Länge, Tageszeit und genutzte Games visualisieren. Nutze diese Insights, um zu planen: Vielleicht tut dir ein kurzer Vormittagsslot besser als ein später Abendblock.
Füge deinen Exporten Notizen hinzu. „Heute war ich entspannt“, „Heute war ich müde“ – diese Kommentare helfen dir und eventuellen Berater:innen, Muster zu verstehen.
5. Alltag integrieren
Verknüpfe den Session-Timer mit Offline-Ritualen. Starte eine Session erst nach einem kurzen Spaziergang oder beende sie mit Stretching. Dein Körper merkt sich die Routine und verknüpft Gaming mit Wohlbefinden.
Denk daran: Der Timer ist ein Werkzeug, kein Allheilmittel. Wenn du dich trotz Struktur unruhig fühlst, hol dir Unterstützung – Freund:innen, Community-Mods oder professionelle Beratungsstellen sind nur einen Ping entfernt.